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Bild: Quelle IMPRESSIONEN offiz. Webseite SWISS-MOTO.CH 


Welch' sensationelle Töff-Messe zum Saisonstart

Auch die diesjährige SWISS-MOTO war für viele Töff-Fahrer der Start in die neue Töff-Saison: Entsprechend viele kamen mit ihrem eigenen Gefährt und die Parkplätze um die Messe waren prall voll mit Töffs. Wenn man sich vor das Messegebäude begab, kam man sich eher wie im April vor als im Februar! Vielleicht war auch das schöne Wetter schuld, dass das Glanzresultat des Vorjahres nicht mehr erreicht werden konnte. Wer geht schon gern bei solchem Wetter in ein geschlossenes Gebäude und verbringt Stunden um Stunden darin, im Wissen darum, dass es draussen frühlingshaft schön und warm ist? Dabei wurde einmal mehr so viel geboten …

Jeden Morgen: Riesiger Besucherandrang!

Bild: Quelle IMPRESSIONEN offiz. Webseite SWISS-MOTO.CH  


Besucherzahlen 2019: Minus 2,3 Prozent

Eintritte 2019: 70‘283 laut Schlussbericht, das ergibt ein Minus von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr – vielleicht war genau das tolle Wetter daran schuld!

Der Samstag mit seiner um 2 Stunden längeren Öffnungszeit war dann auch der einzige Tag, an welchem gegenüber 2018 ein Publikums-Plus verzeichnet werden konnte.




Total zufrieden mit meinem neuen Standplatz

Mein neuer Standplatz in der Halle 2 wurde von den Besuchern geradezu angeströmt: Wir hatten unseren Stand auf der den Besuchern zugewandten Seite, das bescherte uns ganz schön viele Gäste. Mit der «Pink Lady», wie Silvia liebevoll ihre Harley Sportster Forty Eight nennt, passten wir hervorragend in die Umgebung: Rechts von uns war der immense Stand der neu-lancierten amerikanischen Indian-Maschinen, hinter unserem Rücken machte sich der Harley-Stand breit mit dem ausserordentlichen Schmuckstück der Ausstellung, die vom legendären Juwelier Bucherer in Auftrag gegebene «Blue Edition» im Wert von 1,888 Mio Schweizer Franken, in Anlehnung an das Gründerjahr der Firma Bucherer 1888. Siehe dazu den BLICK-Text am Ende meines Rückblicks!



Nach einer kurzen Aufregung kurz vor der Eröffnung am Donnerstag, als der Schlüssel zur Vitrine nicht auffindbar war (gefunden wurde er in der Hosentasche von Theres‘ Jeans, die bereits im Wäschekorb gelandet war) und wir gerade etwas ins Rotieren kamen. Denn die Preisschilder der verschiedenen Artikel hatte ich noch zuhause auf dem Farblaser ausdrucken müssen, bevor ich sie in der – nun verschlossenen – Vitrine platzieren konnte. Ansonsten waren wir bereit für unsere Gäste und der Stand zeigte sich recht aufgeräumt, da wir unser Warenlager diesmal im Zwischenraum zum Nachbarstand, der uns zur Verfügung stand, einrichten konnten. Neben den obligaten motomania-T-Shirts und diversen Goodies durften wir zum ersten Mal das schwarze «I-love-Töff»-T-Shirt präsentieren.





Wegen der pinkenen Harley als Ausstellungsstück, übrigens eine Original-Harley, die nur in einem einzigen Exemplar in die Schweiz gekommen war, studierte ich an einer neuen passenden «Uniform» herum, in Form eines «pink Polo-Shirts»: Ich wurde dann fündig im Jack Nicolson-Bio-Baumwoll-Polo in Karminrot-mélange. Nur auf Wunsch der Stand-Hostessen Anna und Natascha liess ich neben den Shirts für die Pink-Lady diese Polos wirklich in Pink anfertigen. Gleichzeitig rüstete ich meine Tourguides mit denselben Shirts aus. Es ist schon ein paar Jahre zurück, dass ich Extra-T-Shirts machen liess, so zu sehen war es Zeit für etwas Neues.






Allen beteiligten Helfer(inne)n einen grossen Dank

An dieser Stelle möchte ich allen HelferInnen, die mir in der Auf- und Abbau-Phase und anlässlich der Ausstellung halfen, einen riesigen Dank aussprechen, ganz besonders Anna und ihrem Freund Dominic, die den ganzen Samstag bestritten, der erstmals bis abends um 21 Uhr ging.

Von der SWISS-MOTO selbst sah ich fast nichts: Ich war mal kurz in der Halle 6, mich etwas umschauen.

Schweiz das Töff-Land, Geburtsstätte vieler Motorräder 
Hommage an den berühmtesten Schweizer Töff-Rennfahrer aller Zeiten: Luigi Taveri 
Hier seine Tochter Blanca auf der 125er-5 (!) Zylinder-Honda, die 21'500 U/min drehte, mit welcher Luigi im Jahr 1966 Weltmeister wurde. 
Bilder: Quelle IMPRESSIONEN offiz. Webseite SWISS-MOTO.CH  


Da für mich die Kundenkontakte am Stand sehr wichtig sind, war ich praktisch immer zugegen. Ich durfte sehr viele Kunden beraten und dabei waren auch ganz viele Kunden dabei, die in der Region Zürich wohnen. Allen vernünftigen Lernfahrer/ Innen leuchtet ein, dass man besser auf einer kleinen Maschine beginnt, bevor man sich auf ein grösseres Gerät setzt, um die Gefahren zu minimieren. Da liege ich mit meinen Fahrschulmaschinen genau richtig, so durfte ich in der Zwischenzeit auch bereits mit einigen davon die «Ersten Schritte» auf der kleinen Honda Chopper absolvieren. Der neuerliche Wintereinbruch hat aber meine Aktivitäten wieder etwas reduziert.



Alle Besucher, die bei meinem Stand vorbeikamen, genossen aber die Ausstellung: Es hatte wirklich für jeden etwas, auf den Ständen der Importeure die neuen Maschinen und auf Sonderausstellungen die ganz alten, diesmal dem Motorrad-Bauland Schweiz gewidmeten Oldtimer: Hast Du gewusst, dass es über 100 Motorradmarken gab, die einst in den Pionierzeiten in der Schweiz angeboten wurden? Die Fabriken waren meist Kleinunternehmer, die neben anderen Geräten auch noch Motorräder bauten. Die Motoren wurden dann zugekauft. Der letzte Betrieb, der noch aktiv Motorräder in riesigen Stückzahlen baute, war Condor, die in Courfaivre (Delsberg) bis in die späten 70er-Jahre die A350, die Militärmaschine mit Ducati-Einzylindermotor, baute. Auch wurde dem weltberühmten, im vergangenen Jahr leider verstorbenen Rennfahrer Luigi Taveri eine Sonderausstellung gewidmet.

1973 machte ich den Töff-Ausweis, bis 1978 wurden bei Condor in Courfaire, im damaligen BE-Jura, noch Militär-Töffs gebaut

In diesen Händen liegt das SWISS-MOTO-Regime

Bild: Quelle Medienkonferenz offiz. Webseite SWISS-MOTO.CH  


Hier die drei Herren, die für die SWISS-MOTO verantwortlich zeichnen: Von links nach rechts, mit dem Gesicht gegen den Fotografen der Messeleiter Yves Vollenweider, selbst einmal Motorrad-Mechaniker, dann der Chef des Messe-Beirats, Freddy Oswald von Kawasaki Schweiz sowie Roland Muentener, der Präsident des Zweirad-Verbandes motosuisse.Markus Lehner (ganz links am Mikrofon) führte einmal mehr durch die Presse-Konferenz am 20.Febr. als der Moderator.

Ein Beispiel für die EINMALIGKEIT jeder SWISS-MOTO



Ab hier: Text aus BLICK-online

Mit 1,888 Millionen Franken ist die «Blue Edition» des Herstellers Harley-Davidson Graubünden die teuerste Harley der Welt! Wie kam es zum rollenden Juwel und was geschieht nach der Swiss-Moto mit der Maschine?

BLICK hat nachgefragt.



Firmenchef Jürg Ludwig (36) von Harley-Davidson Graubünden muss lachen, als er uns erzählt, wie er zum exklusiven Auftrag kam: «Durch Zufall. Vor gut zwei Jahren brachte ein Mitglied der Geschäftsleitung von Juwelier Bucherer seinen Porsche beim Nachbarn zum Service. Während der Wartezeit schaute er sich bei uns einige Harley-Custom-Bikes an», berichtet Ludwig. Und weil der renommierte Schweizer Bijoutier eine unkonventionellere Werbeaktion plante, erkundigte er sich, ob Ludwig ihm ein ganz spezielles Bike aufbauen könnte.

1,888 – die Zahlen des Gründungsjahres



Natürlich! Und wenig später präsentierte der Bündner Harley-Bauer seinem Auftraggeber die Idee seines rollenden Schmuckstücks. Ludwig: «Obwohl diese nur in meinem Kopf existierte und ich den Bucherer-Chefs nichts Fertiges präsentieren konnte, erhielt ich den Auftrag.» Schnell war definiert: Der fertige Töff muss einen Gegenwert von 1,888 Millionen Franken haben – die Zahlen stehen für das Gründungsjahr des Uhren- und Schmuckhauses Bucherer.

Nach fünf Sitzungen freie Hand



Ludwig war bewusst, dass er alleine mit Töff-Komponenten – und seien sie noch so edel – niemals auf diesen Betrag kommen würde. Also setzte er sich mit den Spezialisten von Bucherer an einen Tisch, um gemeinsam herauszufinden, wie man Uhren und Schmuck sinn- und reizvoll an einer Harley verbauen kann. Nach fünf wenig zielführenden Sitzungen erhielt Ludwig von den Schmuck-Profis schliesslich freie Hand – «und ich durfte nach eigenem Gutdünken bauen».

Versenkbarer Glastresor



So entstanden kreative Ideen wie der 5,4-Karat-Diamantring im versenkbaren Glastresor der linken Tankhälfte. Oder jene exklusive Uhr, die es nur verbaut im Tank und am Handgelenk des «Blue-Edition»-Besitzers gibt. Wir könnten viele weitere Details aufzählen, doch am besten besichtigt man die noch bis Sonntag an der Swiss-Moto in Zürich stehende und rund um die Uhr bewachte Millionen-Harley selbst.

«Blue Harley» ist verkauft



Danach verschwindet sie nämlich von der Bildfläche. Ein Schweizer Sammler soll sich die teuerste Harley der Welt gekauft haben. Wer, weiss nicht mal Erbauer Ludwig. Nur: Will der Besitzer sein Juwel starten, muss er erst bei Jürg Ludwig vorbei. Die «Blue Harley» lässt sich derzeit nur via Ludwigs Fingerprint starten: «Das muss ich noch umprogrammieren …»



Diese Story soll einmal mehr zeigen, wie einmalig die SWISS-MOTO in jedem Jahr wieder ist. Deshalb freuen wir uns bereits auf die nächste Ausgabe im Jahr 2020. Gehe auf die SWISS-MOTO-Webseite, Yves Vollenweider sucht bereits wieder neue Ideen, wie die nächste Ausstellung für alle Besucher attraktiv gemacht werden soll. Dazu ist jedermann/jedefrau aufgerufen! Von Bikern – für Biker, das ist gelebte Demokratie, nicht?

Für mehr Details aufs Bild klicken!




Meine Idee zur SWISS-MOTO: Montag dazu

Die Vorgängerin der SWISS-MOTO hiess 2Rad, eine internationale 2Rad-Ausstellung, die vorerst sowohl Fahrräder wie auch Motorräder inkl. -roller beinhaltete. Sie fand alle 2 Jahre statt und dauerte jeweils von Mittwoch bis Montag, also insgesamt 6 Ausstellungstage. Irgendwann wurde die Velo-Ausstellung abgespalten, sie fand einen eigenen Platz in der Messe in Basel. Aus der 2Rad wurde eine alljährliche Ausstellung, wobei nicht alle damit einverstanden waren. So war während vieler Jahre beispielsweise die Firma Hostettler, Sursee mit IXS und Yamaha abwesend. Unter der Führung von Freddy Oswald konnte die Branche wieder geeint werden und seither ist mit der SWISS-MOTO das Ausstellungsfenster der Schweizer Töffbranche wieder komplett.
Seit Jahren rege ich an, dass die Ausstellung wieder den Montag als zusätzlichen Ausstellungstag bekommen sollte. Meine Begründung ist einleuchtend: Da die SWISS-MOTO während der Ski-Ferienzeit stattfindet, gibt es viele, die erst am Sonntag aus den Skiferien zurückkommen. Diese hätten die Möglichkeit, nach den Ferien die Ausstellung zu besuchen. Damals war der Montag immer der Besuchstag aller Töff-Händler, aus allen Regionen der Schweiz. Denn die Motorradgeschäfte haben in der Regel den Betrieb am Montag geschlossen und so pilgerten sie jeweils alle am Montag nach Zürich. Dieser Tag war wie ein grosser «Familientag»! Sie kamen mit der ganzen Belegschaft, so kam es für viele, die irgendwann während der Ausbildung mal die Wege kreuzten, zu einem Wiedersehen.





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